Über uns

Unsere traditionelle BIO-Bäckerei steht schon seit Generationen für qualitativ hochwertige Produkte und besten Service.

In dem wir traditionelle Handwerkskunst mit moderner Technik verbinden werden unsere Backwaren höchsten Standards gerecht.

Als traditionelles Unternehmen steht für uns natürlich guter Service ganz oben!

Damals

Bis 1841
reicht die Geschichte der Fritzebecks zurück.
Friedrich Georg Frey, ein Gastwirtssohn zum "Engel" genannt "Fritz", und seine Frau Anna Maria
gründeten eine Bäckerei. Dem Vornamen nach, wurde der Bäcker "Fritzebeck" genannt. 

Dieser Rufname galt für alle weiteren Bäckerei-Generationen als Hausnamen.

Heute

Seit 01.01.2009 in der 7. Generation 

Für uns war es schon immer wichtig, Natürliche Rohstoffe aus unserer Region zu verarbeiten. So lag es nahe, dass wir zu unseren konventionellen Backwaren, 1984 als zweites Standbein uns auf Bio-Backwaren in Hauptausrichtung "Dinkel-Vollkorn" spezialisiert haben. Seit 1987 sind wir eine lizensierte Bioland Bäckerei.

Seit dem 1.April 2017 stellen wir ausschließlich Backwaren in Bioland Qualität her!

Regionales und biologisch angebautes Getreide

Das Getreide und das gemahlene Mehl unserer Bioland- Backwaren beziehen wir von der Erzeugergemeinschaft OBEG Hohenlohe.

Diese wurde vor 25 Jahren von Bioland-Bauern und -Bäuerinnen gegründet und geführt - mit dem Ziel, das eigene, also regional erzeugte Getreide selbst lagern, aufbereiten und vermarkten zu können.

Und dieses Ziel wurde erreicht - auch dank der Eigenleistung  vieler beteiligter Bauern. Inzwischen können hier im Herbst, zur Erntezeit, bis zu 5.500 Tonnen Getreide gelagert werden. Hier wird das Speisegetreide vor der Auslieferung gereinigt, hier findet auch die Verteilung des Bio-Saatgutes statt- ein Bereich von zentraler  Bedeutung.

Die gemeinsamen Anstrengungen in der Region bieten den Bauern nicht zuletzt einen Schutz gegen die Launen des Weltmarktes, und damit ein Mindestmaß an Absatz- und Preissicherheit. Und das ist eine Basis für jede nachhaltige Landwirtschaft.

Und eines zeichnet die OBEG Hohenlohe aus: Hierher verirrt sich kein konventionelles Korn - hier ist alles Bio!

In dem kleinen Zell bei Schrozberg entstand damit im Lauf der letzten 25 Jahre ein unverzichtbares Bindeglied zwischen biologischer Landwirtschaft und handwerklichen Bäckereien.

Den Dinkel, den wir selbst mahlen baut uns Bioland-Landwirt Reinhold Würth in Billigheim an und beliefert uns direkt.

Für alle Erzeuger und Hersteller gelten strenge Richtlinien

Wer sich für Bioland entscheidet, sagt gleichzeitig nein zu Gentechnik, Massentierhaltung, chemisch-synthetischen Düngern und Pestiziden. Denn die Bioland-Bäuerinnen und Bauern und ihre Partner aus Lebensmittelhandwerk und -herstellung wirtschaften nach strengen Richtlinien. Diese gehen weit über den gesetzlichen Mindeststandard für Bio-Lebensmittel hinaus.

Herstellung: Bioland-Brot wird aus Bioland-Getreide und weiteren Bio-Rohstoffen hergestellt. Die eingesetzten Zutaten und Hilfsstoffe dürfen weder mit gentechnischen Verfahren hergestellt noch mit Mikrowellen oder ionisierenden Strahlen behandelt werden. Bioland-Bäcker verwenden zur Teiglockerung Hefe, Sauerteig oder Backferment. Der Sauerteig sorgt dafür, dass sich der typische säuerlich-aromatische Geschmack auf natürliche Art entfaltet und das Brot länger frisch bleibt. Sauerteig-Imitationen sind bei Bioland unzulässig.

Lagerung: Bioland-Backwaren schmecken frisch aufgeschnitten am besten. Vollkornbrot ist jedoch bekömmlicher, wenn Sie es erst nach ein (Weizenbrot) bis zwei (Roggenbrot) Tagen anschneiden. Unverpacktes Brot lagern Sie am besten in sauberen und trockenen Behältnissen aus Ton oder Steingut. Brot lässt sich auch gut in der Tiefkühltruhe aufbewahren.

Übrigens: Vollkornbrot oder -brötchen müssen laut EU-Öko-Verordnung zu mindestens 90 Prozent aus Vollkornmahlerzeugnissen bestehen. Bioland schreibt 100 Prozent ökologisch erzeugtes Volkorngetreide vor.

Doch Bio muss nicht gleich Vollkorn sein. Wir haben ein großen Sortiment an Bioland Backwaren ob Vollkorn oder ausgemahlenes Mehl. Oder gemischt, wie bei unseren leckerer Dinkelcroissants


Unsere Bio Kontrollstellen Nummer: DE - Öko - 006
 

Wie fühlt man sich als Kind wenn man unfreundlich bedient wird?!

Wie kann es sein dass ich als Kind einen kleinen Tante Emma Laden in der Nachbarschaft hatte und nicht gerne einkaufen gegangen bin? Wenn ich an die unfreundliche Inhaberin denke wird mir immer noch ganz komisch.

 Andererseits lag eine Bäckereifiliale auf meinem Schulweg in der ich auch für fünf Pfennig einkaufen konnte, oder mal wieder die ganzen 30 Pfennig Telefongeld umgesetzt habe und trotzdem mit einem Lächeln begrüßt und verabschiedet worden bin.

Jetzt stehe ich in unserer Bäckerei  und freue mich auf meine kleinen und großen Kunden. Das Telefongeld hat sich in Flaschenpfand verwandelt. Wo bekommt man das noch: fünf verschiedene Süßigkeiten für eine alte Flasche.

Übrigens, unseren kleinen Süßigkeitenladen haben wir  aus einem ausgemusterten Schrank mit kräftiger Unterstützung unserer kleinen Kunden gestaltet.


Wie viele Bäcker möchten wir unseren Kunden ein großes Sortiment an Backwaren bieten. Obwohl wir ständig bemüht sind nicht zu viel Backwaren zu produzieren, haben wir nach Ladenschluss mal mehr und mal weniger Backwaren übrig.

Und jetzt?

-          Alle 4-5 Wochen machen wir unsere super- leckeren Semmelknödel nach traditionellem Rezept. Diese sind gefroren im 6erPack erhältlich.

-          Neu sind bei uns Dinkel- Brotchips zu haben. Aktuell auch mit Bärlauch. Ein leckerer nachhaltiger Knabberspaß!

-          Weckmehl machen wir aus Weizen- als auch aus Dinkelbrötchen.

-          Für unsere Sauerteige (Roggen-, Roggenvollkorn- und Dinkelsauerteig) nutzen wir außer Mehl bzw. Vollkornflocken auch getrocknetes und gemahlenes Brot, also Brotmehl. Das gibt ein tolles Aroma.

-          Immer so um halb acht morgens steht dann das Auto des Caritas- Ladens Buchen vor der Tür um Brot, Brötchen und Süßes vom Vortag abzuholen. Was für eine Freude nach dem Urlaub zu hören: „Euer Brot wurde schon vermisst!“

-          Brotabschnitte, Runtergefallenes, missratene Backwaren und Obst- und Gemüseabschnitte sammeln wir für Tierbesitzer (Ausschließlich Privatpersonen, denn wir sind keine Tierfuttermittelhersteller!). Nicht selten kommt als Dankeschön mal Hühner- mal Enteneier oder ´ne Forelle. Das ist Leben auf dem Land pur!

Wie soll der Verkaufsraum einer Bäckerei heutzutage aussehen?

Wir haben die Erfahrung gemacht dass es schwierig wird mit Beratungen wenn man nicht gleich ganze  Konzepte abnehmen will. Eine komplett neue Ladeneinrichtung ist für uns aber finanziell nicht zu stemmen und nachdem uns ein Ladenbauer zu „shabby chic“ (schäbiger, abgenutzter Schick) geraten hat meinte Andy ganz trocken: „Das haben wir schon.“

Wir mögen einige Dinge wie sie sind. So kann der alte Fliesenboden Geschichten erzählen. Achtet mal darauf wenn ihr in unseren Laden kommt. Man kann noch die Laufwege der Kunden vor 30 Jahren

entdecken.

Und was uns nicht gefällt ändern wir, aber alles zu seiner Zeit.

So haben auch letztes Jahr die Handelswaren endlich einen optimalen Platz bekommen. Das tolle Regal hat uns unser Schreiner Dominik Weiser aus Schefflenz nach unserem eigenen Entwurf gebaut.

Unsere feinen Eier- und Dinkelnudeln haben einen schönen Platz in einem ausrangiertem Brotwagen gefunden.

Dafür haben die fleißigen Maler vom Stukkateurbetrieb FeiBla aus Großeicholzheim die wirklich schäbige Wand schön gemacht.

Eine andere unschöne Ecke haben wir mit Hilfe der Werbemacher Leibenstadt in ein Dinkelfeld verwandelt.

Dafür bleibt unsere alte Theke, die (hoffentlich bald) ein bisschen aufgemöbelt wird. Dazu haben wir uns bewährterweise wieder Dominik Weiser und Stefan Hofmann von BSH Hofmann aus Großeicholzheim ins Boot geholt.

Neues anschaffen wenn nötig, Altes behalten wenn möglich. Und das ganze so regional wie möglich!

Bäckerei Fritze-Beck
Bäckermeister Andy Troißler
Friedhofstraße 1
74743 Seckach/Großeicholzheim
Tel. 06293/385
Fax: 06293/9279978
e-Mail: fritze-beck@web.de
Facebook: Bäckerei Fritze-Beck