Dinkel - ein gesundes Urkorn!

Dinkel ist ein Urgetreide, das schon von
den Kelten und alten Ägyptern angebaut wurde.

Dinkel ist im Wachstum anspruchslos, aber er
braucht guten Ackerboden. Er ist kaum anfällig
für Schädlinge, der Winter kann im nichts
anhaben, Kunstdünger treibt ihn nicht zu Höchsleistungen an, dadurch ist es das optimale Getreide für den Biolandbau.

Im konventionellen Landbau wird Dinkel heute oft mit Weizen gekreuzt, um mehr Ernteertrag zu erhalten.

Jeder Verbraucher sollte deshalb vor dem Einkauf nachfragen, um welche Sorte
es sich handelt. Die richtigen Dinkelsorten sind heute aus Sicht des Bioanbaus folgende: 

  • Oberkulmer Rotkorn
  • Schwabenkorn
  • Bauländer Spelz
  • Steiners roter Tiroler

Wertvolle Inhaltsstoffe

Dinkel, so heißt es bei der heiligen Hildegart von Bingen (1098 - 1179), ist das  "beste Korn", es "macht seinem Esser rechtes Fleisch und rechtes Blut, frohen Sinn und
freudig menschliches Denken".

Was die Äbtissin, Heilkundige und Naturforscherin vor langer Zeit längst wusste, ist heute wissenschaftlich
nachgewiesen.
Dinkel hat mehr Mineralstoffe und Vitamine zu bieten als der beste Weizen.

Dinkel liefert ca. 62 Prozent Kohlenhydrate, 2,7 Prozent Fett,
8,8 Prozent Ballaststoffe, und 12 bis 13 Prozent wertvolles,
Eiweiß, das in Spuren alle essenziellen Aminosäuren enthält.